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#OpBlitzkrieg: Nazi-Leaks als Online-Pranger

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Nazi-Gegner haben kurz vor Weihnachten dazu aufgerufen, im Rahmen der Aktion #OpBlitzkrieg Nazi-Webseiten zu hacken. Letzteres ist zu der Jahreszeit nichts ungewöhnliches, zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es regelmäßig kollektives Suchen von Sicherheitslücken in Nazi-Infrastrukturen. Kurz vor Silvester wurde die Plattform nazi-leaks.net gestartet, um die Rechercheergebnisse zu dokumentieren und beispielsweise eine Autorenliste der Jungen Freiheit samt ausführlichen Kontaktdaten zu leaken, eine Liste der NPD-Spender oder die Besteller von Nazi-Devotionalien aus Onlineshops. Über die Legitimation der Aktion gibt es etwas Debatte. Nazis finden das gar nicht lustig, anderer argumentieren wieder so, dass Nazis ja auch eine demokratische Grundordnung abschaffen wollen und um das zu verhindern wären solche Aktionen der Offenlegung legitimiert. Die Hackerethik sagt wiederum “Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.”

Praktischer Nebeneffekt: Mit diversen Datensätzen ist es zumindest etwas möglich, Visualisierungen zu machen. Das kann man ja mit Wahlergebnissen und anderen Datensätzen kombinieren um zu zeigen, wo es offensichtlich in Deutschland ein Naziproblem gibt. Das wäre aber auch mit psyeudonymisierten Daten möglich.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am Montag, 2. Januar 2012 um 19:42
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:

#OpBlitzkrieg: Nazi-Leaks als Online-Pranger

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Nazi-Gegner haben kurz vor Weihnachten dazu aufgerufen, im Rahmen der Aktion #OpBlitzkrieg Nazi-Webseiten zu hacken. Letzteres ist zu der Jahreszeit nichts ungewöhnliches, zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es regelmäßig kollektives Suchen von Sicherheitslücken in Nazi-Infrastrukturen. Kurz vor Silvester wurde die Plattform nazi-leaks.net gestartet, um die Rechercheergebnisse zu dokumentieren und beispielsweise eine Autorenliste der Jungen Freiheit samt ausführlichen Kontaktdaten zu leaken, eine Liste der NPD-Spender oder die Besteller von Nazi-Devotionalien aus Onlineshops. Über die Legitimation der Aktion gibt es etwas Debatte. Nazis finden das gar nicht lustig, anderer argumentieren wieder so, dass Nazis ja auch eine demokratische Grundordnung abschaffen wollen und um das zu verhindern wären solche Aktionen der Offenlegung legitimiert. Die Hackerethik sagt wiederum “Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.”

Praktischer Nebeneffekt: Mit diversen Datensätzen ist es zumindest etwas möglich, Visualisierungen zu machen. Das kann man ja mit Wahlergebnissen und anderen Datensätzen kombinieren um zu zeigen, wo es offensichtlich in Deutschland ein Naziproblem gibt. Das wäre aber auch mit psyeudonymisierten Daten möglich.

von netzpolitik.org » Datenschutz, gepostet am um 19:42
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