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Wenn die Wanzen abgehört werden

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Das amerikanische Magazin The Atlantic hat in der Novemberausgabe einen interessanten Artikel zum Thema verfasst: Even bugs will be bugged.

Darin sind neben den bekannten Argumenten und Szenarien auch einige neue zu finden – und auch eine Referenz an Gary T. Marx und seinen Buch Windows into the Soul (hier rezensiert).

OB allerdings die Idee einer transparenten Gesellschaft, die ohne Polizei auskommt, der Ausweg ist, halte ich für schwierig.

But along with surveillance comes “sousveillance,” the ability to watch our watchers. David Brin, a scientist and the author of The Transparent Society, predicts that eventually we’ll solve more crimes and need fewer cops, and also have a lot less police brutality. (Phone cameras have already helped give rise to the Black Lives Matter movement.) A Big Brother society results not from being watched but from one-way observation, he says. “We don’t want blinded watchdogs. What we want is a choke chain around the watchdog’s neck.”

Die Argumente sind gut, aber was passiert mit dem persönlichen Geheimnis? Wer kontrolliert meine Nachbarn, wer garantiert meine Rechte? Ein Utopia der gegenseitigen Kontrolle zu unser aller Besten? Ich bin da skeptisch – so sehr ich mir Alternativen wünsche.

von Surveillance Studies.org, gepostet am Dienstag, 8. November 2016 um 9:25
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