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Hamburg nach G20

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Die gescheiterte Sicherheitstrategie zum G20-Gipfel in Hamburg hatte bisher erstaunlich wenig Konsequenzen. Kein Rücktritt, kein Fehlereingeständnis seitens der Polizei oder der Innenpolitik – stattdessen Exkulpation und ein Sonderausschuss mit unklarem Impact, der gleich zu Beginn v.a. mit geschwärzten Dokumenten konfrontiert war.

Von seiten zivilgesellschaftlicher Gruppen, bspw. der Protestierenden und der Forschung gibt es jedoch den erklärten Willen zur Aufarbeitung der Geschehnisse.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg und die GEW Hamburg laden für Freitag, den 22.9.2017 zu einer Diskussion:

Gescheiterte Sicherheitsstrategie?!

Der G20-Gipfel, polizeilicher Ausnahmezustand und die politische Aufarbeitung.

Klub im DGB-Haus Hamburg
Besenbinderhof 62
20097 Hamburg

22.09.2017, 19:00 – 21:00 Uhr

Es diskutieren Oliver von Dobrowolski (stellvertretender Bundesvorsitzender von PolizeiGrün e.V.), Dr. Dr. Peter Ullrich (Institut für Protest- und Bewegungsforschung und TU Berlin) und Christiane Schneider (Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft / DIE LINKE)

Auch zwei Monate nach dem G20-Gipfel in Hamburg wird intensiv über Teile der Proteste, aber auch über die Einschränkungen demokratischer Grundrechte und die Polizeieinsätze gestritten. Insbesondere zu Letzteren gehen die Einschätzungen weit auseinander. Während Bürgermeister Scholz den Vorwurf, es hätte polizeiliche Gewalt gegeben, als „Denunziation“ ausmacht und behauptet „Polizeigewalt hat es nicht gegeben“, existieren seit Wochen Bilder, Videos und Betroffenenberichte, die rechtswidriges Verhalten durch Beamte nahe legen. So sind gegenwärtig 56 Verfahren gegen Polizisten… mehr

von Surveillance Studies.org, gepostet am Donnerstag, 21. September 2017 um 17:09
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