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James Bulgur und die Videoüberwachung

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Es ist sicherlich kein schönes Jubiläum, aber nach 25 Jahren durchaus ein Anlass daran zu erinnern. Der Fall des Kleinkindes James Bulgur, der von zwei 10-Jährigen aus einer Shopping Mal entführt und auf Bahngleisen getötet wurde hat nicht unwesentlich zur Ausweitung der Videoüberwachung in Großbritannien geführt. Ob es geholfen hat, steht auf einem anderen Blatt.

Radio Bremen erinnert daran (bereits am 12.2.2018) in seiner Reihe “As time goes by”. Direktlink: 12.2.1993: Kinder begehen grausames Gewaltverbrechen.

Die Hintergründe kann man auch im Guardian aus dem gleichen Anlass lesen. Die mittlerweile Erwachsenen Täter sind inzwischen frei, die Überwachung explodiert, und es bleibt weiterhin fraglich, ob solche zugegebenermaßen sehr seltenen Verbrechen dadurch verhindert werden können. Anlass für den ohnehin vorhandenen Wunsch, den öffentlichen Raum zu überwachen, werden sie auch in Zukunft bleiben, wie andere auch. Gelöst hat die Videoüberwachung diese Art gesellschaftlicher Verwerfungen nicht und wird es auch in Zukunft eher nicht tun.

von Surveillance Studies.org, gepostet am Freitag, 2. März 2018 um 9:38
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